🌿 Gut gemeinte EU-Initiativen zur Förderung „grĂĽnen“ Konsums sind oft weniger wirksam als sie sein könnten

Die Nominierten des Michael Schuhen Preises, Teil zwei:🌿 Gut gemeinte EU-Initiativen zur Förderung „grĂĽnen“ Konsums sind oft weniger wirksam als sie sein könnten.

Noch vor der Vergabe des Michael Schuhen Preises für Nachwuchsforschende in der Verbraucherforschung präsentieren wir hier regelmäßig eines der 17 für die Shortlist ausgewählten Projekte.

Frau Melissa Dowse von der TUM School of Management ist die zweite Nominierte, die wir in dieser Reihe vorstellen.

Sie untersucht in ihrem Beitrag „Regulatorik und Praxis ‚grĂĽner‘ Konsumentscheidungen auf europäischer Ebene – eine interdisziplinäre Wertung“ die Herausforderungen des nachhaltigen Konsums im EU-Binnenmarkt.

In ihrer Analyse beleuchtet sie kritisch, wie effektiv aktuelle EU-Regulierungen tatsächlich sind, um Verbraucher zu nachhaltigeren Kaufentscheidungen zu bewegen.

âś… Kernpunkte der Arbeit:
·        Untersuchung des EU-Regelungsrahmens für nachhaltigen Konsum
·        Analyse der Informationsstandardisierung und -asymmetrien
·        Bewertung der praktischen Umsetzbarkeit für Verbraucher

🤔 Was bedeutet das für unseren Alltag?
Trotz zahlreicher EU-Initiativen zur Förderung „grĂĽnen“ Konsums zeigen Studien, dass Verbraucher oft mit InformationsĂĽberflutung und Entscheidungskonflikten konfrontiert sind. Dies kann dazu fĂĽhren, dass gut gemeinte Regulierungen ihr Ziel verfehlen.

Melissa Dowse argumentiert, dass effektive MaĂźnahmen fĂĽr nachhaltigen Konsum die tatsächlichen BedĂĽrfnisse und Fähigkeiten der Verbraucher berĂĽcksichtigen mĂĽssen, um den „attitude-behaviour gap“ zu ĂĽberwinden, also das Phänomen, dass wir manchmal entgegen unserer eigentlichen Einstellungen handeln.

Wir drĂĽcken Melissa Dowse die Daumen und danken ihr bereits jetzt fĂĽr diesen spannenden Beitrag.

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